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  Amselstraße


Im Volksmund hieß sie "Mäelejass"; allerdings war damit nur das Stück zwischen Leuchter- und von-Diergardt-Straße gemeint.
Entlang des Weges wuchs eine dichte Hecke, in der die "Mäele" (Amseln) nisteten. Der Teil zwischen von-Diergardt- und Odenthaler Straße hieß "Hippejass", hier hatte jedes Haus einen Ziegenstall. Nach Franz Peter Kürten wohnten hier ein paar "Bockmöhne" (Möhne = alte Frau). Sie hielten "Sprengböck", zu denen die Dorfbewohner die weiblichen Tiere führten.
Die Bebauung war bis zum Beginn des ersten Weltkrieges spärlich. Ausgehend von der Leuchterstraße standen auf der linken Seite bis zur von-Diergardt-Straße einige zweigeschossige Häuser. Bis zur Errichtung der evangelischen Tersteegen-Kirche 1937 war die rechte Seite unbebaut.
Im Bereich "Hippejass" gab es drei kleine Häuser schon vor der Jahrhundertwende; danach kamen bis 1914 einige zweigeschossige Häuser auf der Westseite dazu. Von der Amselstraße führten noch bis in die fünfziger Jahre viele "Päddche" zur Berliner Straße.

 

   
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Letzte Aktualisierung: Freitag, 10. September 2010

 

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