Er kommt aus dem Dolomit-Sockel des Bergischen Landes, sammelt sich auf und in den Kalklehmböden der Paffrather Mulde, bringt von dort Erdreich und Schlamm von besonders großer Bindekraft und Klebefähigkeit mit, lagert es aber nicht unterwegs ab, weil er zu schnell vom Gebirge herabspringt.
Erst an der Paffrather, dann an der Diepeschrather Mühle des Klosters wird er aufgehalten, setzt aber auch hier nicht sehr viel Lehm ab, weil er wegen des damaligen Mühlenbetriebes und des dafür nötigen Gefälles in schmalem Lauf gehalten wurde. Erst danach dichtet er unterwegs den Grund seines Bettes mit dem klebrigen Erdreich ab, das er aus seiner Heimat mitgebracht hat. So versickert er nicht wie die anderen Bäche, die auf der Mittelterasse von Nittum oder Seelscheide her nicht genug Kalklehm mitnehmern und dann kurz vor dem rettenden Mauspfad im groben Geröllboden verschwinden.
Der Mutzbach hat aber reichlich Dichtungsmaterial abgeschwemmt und mitgeführt. Er füllt sein Bett damit immer höher auf, so dass es eines Tages zu hoch liegt und sich der Bach über seine Ufer ergießt. Er muss eingedeicht werden. Aber nun setzt er innerhalb der Deiche auch weiterhin den Klebeschlamm ab, der Boden und damit der Wasserspiegel steigen wieder, die Deiche müssen höher gebaut werden, und bald liegt der Wasserspielgel höher als der Erdboden zu beiden Seiten. Das ist neben dem Weg vom Wildpark zum Waldbad gut zu sehen.
Schwieriger war es mit dem eigenwilligne Burschen aber fertigzuwerden, wenn er sich einmal nahe bei der ehemaligen Walkmühle über die steile Kante des Mauspfades in die Niederterrasse gestürzt hatte; die ist ja mit Au-Lehm bedeckt, und der dichtet gleichfalls ab. Nun breitete er sich zu einem großen Sumpf aus, dem Leuchterbruch, und erst die Gewalt seines eigenen Hochwassers schuf ihm wieder eine neue Fließrinne, die ihn nicht immer bis an sein Ziel, den Rhein, brachte.